germa foreign policy: Newsletter vom 18.12.2012 – Auf Kosten der Menschenrechte

BERLIN (Eigener Bericht) - Die Bundesrepublik deckt ihren
Energie-Bedarf verstärkt durch Importkohle, deren Gewinnung in den
Herkunftsländern oft unter verheerenden Bedingungen erfolgt. 2011
deckten die Einfuhren fast vier Fünftel des gesamten
Steinkohle-Verbrauchs. Neben Russland und den USA zählt Kolumbien zu
den größten Lieferanten. Dort kommt es bei der Erschließung neuer
Reservoirs immer wieder zur Vertreibung der indigenen Bevölkerung.
Gewerkschafter, die gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in den
Minen protestieren, müssen mit dem Tod rechnen. Zudem verursacht die
Förderung beträchtliche Umweltschäden. Zu den Rohstoff-Unternehmen,
die in dem südamerikanischen Land tätig sind, halten bundesdeutsche
Finanzinstitute wie die Deutsche Bank umfangreiche
Geschäftsbeziehungen. Eine Veranlassung, Geldhäusern und
Energiekonzernen als Hauptabnehmern der Importkohle Auflagen zur
Kontrolle von Sozial- und Umweltstandards in den Abbaugebieten zu
machen, sieht die Bundesregierung nicht.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58494

Chile verpulvert Lithiumschatz

Von Benjamin Beutler 28.02.2012 /
Chile verpulvert Lithiumschatz
Regierung will Abbaurechte an dem gefragten Bodenschatz privatisieren
Die Piñera-Regierung will die Lithiumvorkommen Chiles an Privatfirmen verkaufen. Gegner warnen vor einem neuen Ausverkauf.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/219680.chile-verpulvert-lithiumschatz.html