Versuch, Fuß zu fassen

USA führen mit Uruguay gemeinsame Militärmanöver durch

Andreas Knobloch
Bereits seit mehr als einem Monat befinden sich 15 Mitglieder der Navy SEALs, der Spezialkräfte der US-Kriegsmarine, in Uruguay. Diese Einheit war unter anderem an der Ermordung Osama bin Ladens in Pakistan, aber auch den Invasionen in Grenada oder Panama beteiligt. Bis zum vergangenen Freitag bildeten sie im Rio-de-la-Plata-Delta Scharfschützen der Seestreitkräfte Uruguays aus. Die Unterstützung war von der uruguayischen Armee erbeten und vom Verteidigungsministerium abgesegnet worden. Beide Kammern des Parlaments bestätigten sie Anfang Mai – auch mit den Stimmen aller anwesenden Abgeordneten des regierenden Linksbündnisses Frente Amplio (FA).

Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2012/06-20/034.php

(c) Junge Welt 2012

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*US-Drohnen aus Afghanistan nach Südamerika*

Südamerika | USA
*US-Drohnen aus Afghanistan nach Südamerika*

Südkommando plant Einsatz im Amazonasgebiet. US-Staatsanwaltschaft
ermittelt wegen Militärkooperation zwischen Iran und Venezuela

Washington. Die US-Regierung wird unbemannte Flugzeuge nach Südamerika
verlegen, die aus Afghanistan abgezogen werden. Das sagte der
Generalstabschef der US-Luftwaffe,General Norton Schwartz. Die Drohnen
sollen unter anderem bei “Operationen gegen den Drogenschmuggel in
Südamerika” eingesetzt…

15.06.2012
http://amerika21.de/nachrichten/2012/06/52727/usa-drohnen

Denuncian proyecto de base militar EEUU en República Dominicana

Una base estadounidense en territorio dominicano sería un ultraje a la soberanía de este país y a los ideales del Padre de la Patria Juan Pablo Duarte, dijo Iván Rodríguez, secretario general del partido Alternativa Revolucionaria

contrainjerencia, 20 febrero 2012

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Castro debattiert über deutschen Atomausstieg und drohende Kriege

Havanna, 13.02.2012. Kubas ehemaliger Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat mit Intellektuellen und Aktivisten aus Lateinamerika, Europa und den USA gemeinsame Initiativen für die Friedens- und Umweltbewegung diskutiert. Bei dem “Treffen von Intellektuellen für den Frieden und den Schutz der Umwelt” in der kubanischen Hauptstadt Havanna ging es auch um die drohenden Kriege und Interventionen in Syrien und Iran.

Bei der rund zehnstündigen Debatte, die von Kubas Kultusminister Abel Prieto moderiert wurde, diskutierten die Teilnehmer mit Castro vor allem Fragen der Friedens- und Umweltpolitik. Auf besonderes Interesse des inzwischen 85-Jährigen traf die deutsche Debatte um den Atomausstieg. So fragte Fidel Castro, durch welche Energieformen die Atomkraft ersetzt werden solle und inwieweit Kohle- und Gasvorkommen in Deutschland wieder genutzt werden sollten.

Neben umweltpolitischen Fragen ging es bei dem Treffen zwischen Castro und ausländischen Gästen vor allem um die laufenden und drohenden Kriege der NATO oder einzelner ihrer Mitgliedsstaaten gegen Länder des Südens. Der Bundestagsmitarbeiter der Linkspartei und Vorsitzende des Netzwerks Cuba, Harri Grünberg, kritisierte im Gespräch mit Fidel Castro die mangelnde Kritik der europäischen Linken gegen diese zunehmend aggressive Militärpolitik. “Anders als noch in den 1960er Jahren gibt es heute bei uns keine breite Solidaritätsbewegung mit Befreiungsbewegungen oder Kritik an kolonialistischen Vorstößen”, sagte Grünberg gegenüber dem Lateinamerika-Portal amerika21.de.

Mehr Information: http://amerika21.de/nachrichten/2012/02/48820/castro-havanna