International | Iran *2012 – ein Jahr voller Gefahren*

International | Iran
*2012 – ein Jahr voller Gefahren*
Hintergrundbericht
Die Spannungen zwischen Israel, den USA und dem Iran halten die Welt in
Atem

Wird das Jahr 2012 das Ende der Welt bringen? Das orakelt eine
Maya-Legende und benennt sogar das exakte Datum der Apokalypse: der
kommende 12. Dezember (12.12.12). Mit Blick auf Europa und die schwere
finanzielle und soziale Krise werden die Gefahren in diesem Jahr auf
jeden Fall nicht geringer,…

10.02.2012
http://amerika21.de/analyse/48037/2012

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Castro debattiert über deutschen Atomausstieg und drohende Kriege

Havanna, 13.02.2012. Kubas ehemaliger Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat mit Intellektuellen und Aktivisten aus Lateinamerika, Europa und den USA gemeinsame Initiativen für die Friedens- und Umweltbewegung diskutiert. Bei dem “Treffen von Intellektuellen für den Frieden und den Schutz der Umwelt” in der kubanischen Hauptstadt Havanna ging es auch um die drohenden Kriege und Interventionen in Syrien und Iran.

Bei der rund zehnstündigen Debatte, die von Kubas Kultusminister Abel Prieto moderiert wurde, diskutierten die Teilnehmer mit Castro vor allem Fragen der Friedens- und Umweltpolitik. Auf besonderes Interesse des inzwischen 85-Jährigen traf die deutsche Debatte um den Atomausstieg. So fragte Fidel Castro, durch welche Energieformen die Atomkraft ersetzt werden solle und inwieweit Kohle- und Gasvorkommen in Deutschland wieder genutzt werden sollten.

Neben umweltpolitischen Fragen ging es bei dem Treffen zwischen Castro und ausländischen Gästen vor allem um die laufenden und drohenden Kriege der NATO oder einzelner ihrer Mitgliedsstaaten gegen Länder des Südens. Der Bundestagsmitarbeiter der Linkspartei und Vorsitzende des Netzwerks Cuba, Harri Grünberg, kritisierte im Gespräch mit Fidel Castro die mangelnde Kritik der europäischen Linken gegen diese zunehmend aggressive Militärpolitik. “Anders als noch in den 1960er Jahren gibt es heute bei uns keine breite Solidaritätsbewegung mit Befreiungsbewegungen oder Kritik an kolonialistischen Vorstößen”, sagte Grünberg gegenüber dem Lateinamerika-Portal amerika21.de.

Mehr Information: http://amerika21.de/nachrichten/2012/02/48820/castro-havanna