Die kleine “School of the Americas”

Dieser Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 1025

Sonntag, den 30. Dezember 2012

von Dawn Paley*

(Quito, 04. Dezember 2012, alai).- Die sterblichen Überreste von circa 400 Menschen haben forensische Anthropologen (Gerichtsanthropologen, Anm. d. Ü.) seit dem Februar auf dem Gelände einer Militärbasis in Cobán, Guatemala, zutage gefördert. Schnell wurde klar, dass es sich um eines der größten geheimen Massengräber des Landes handelt. Während des bewaffneten Konflikts, der das Land 36 Jahre lang bis hin zum Völkermord verwüstet hat, diente die Basis in Cobán als strategisches Zentrum zur Koordinierung der militärischen Operationen.
http://www.npla.de/de/poonal/4096

Einschüchterungsversuch gegen Menschenrechtler

Brasilien
*Einschüchterungsversuch gegen Menschenrechtler*

Einbruch bei Menschenrechtsorganisation in Rio. Aufklärung von
Diktaturverbrechen weiter schwierig

Rio de Janeiro. Die brasilianische  Menschenrechtsorganisation Tortura
Nunca Mais sieht sich in jüngster Zeit massiven
Einschüchterungsversuchen ausgesetzt. In das Büro der Organisation,
die sich seit 27 Jahren für die Aufklärung von
Menschenrechtsverbrechen während der Diktatur einsetzt, wurde…

22.07.2012
http://amerika21.de/nachrichten/2012/07/53440/einbruch-bei-gtnm

Argentinien: Frühere Diktatoren erneut verurteilt

Buenos Aires. Ein Bundesgericht in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires hat am Donnerstag (Ortszeit) die beiden früheren Diktatoren Jorge Videla und Reynaldo Bignone wegen des Raubes von Kindern in der Zeit der Militärherrschaft zu langen Haftstrafen verurteilt. Der heute 86jährige Videla bekam 50 Jahre Gefängnis, der zwei Jahre jüngere Bignone 15 Jahre. Beide waren in früheren Verfahren bereits zu lebenslanger Haft wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt worden. Mehrere Mitangeklagte müssen zwischen 15 und 40 Jahre ins Gefängnis.

Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2012/07-07/017.php

Späte Gerechtigkeit in Guatemala?

Dieser Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 996
Späte Gerechtigkeit in Guatemala?
Freitag, den 25. Mai 2012

von Markus Plate

Ros Montt. Foto: Archiv(Berlin, 25. Mai 2012, npl).- José Efraín Ríos Montt gilt als das Symbol für die Gräueltaten des guatemaltekischen Staates während der jahrzehntelangen Militärdiktatur, der in dem kleinen zentralamerikanischen Land geschätzte 200.000 Menschen zum Opfer fielen. Als Juntachef von 1982 bis 1983 soll er mindestens elf Massaker an indigenen Dorfgemeinschaften befohlen haben. Nun, fast genau dreißig Jahre später, soll Ríos Montt endlich der Prozess gemacht werden.
http://www.npla.de/de/poonal/3817

Wahrheitskommission nimmt ihre Arbeit auf

Dieser Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 996
Wahrheitskommission nimmt ihre Arbeit auf
Montag, den 21. Mai 2012

Brasilien Diktaturverbrechen Proteste-vor-dem-Obersten-Gerichtshof. Foto: Flickr/marcel-Maia(Concepción, 18. Mai 2012, medio a medio/adital).- Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff vereidigte am 16. Mai die sieben Mitglieder der Wahrheitskommission, die im November vergangenen Jahres ins Leben gerufen wurde.

http://www.npla.de/de/poonal/3818