Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen rechts

Magdalena Kemper im Gespräch mit Esther Bejarano
Musik hat ihr Leben bestimmt und ihr das Leben gerettet. Als Kind sang sie im Synagogen-Chor, im Mädchenorchester von Auschwitz überlebte sie den Holocaust, mit dem Akkordeon begleitete sie die tanzenden russischen und amerikanischen Soldaten am Tag der Befreiung und ließ sich in Israel zur Koloratursängerin ausbilden.
Heute steht sie mit jiddischen Widerstandsliedern auf der Bühne und rappt gegen rechts mit der HipHop-Band “Microphone Mafia” – mit immerhin 92 Jahren. Gerade erst ist sie aus Kuba zurückgekehrt.
Eine Wiederholung vom 24. Januar 2016 anlässlich des Holocaust-Gedenktages.
Hinweis der Redaktion: Esther war gerade in Cuba und hat dort einige Konzerte gegeben. Dazu erschienen auch in den ncn und im newsletter des Netzwerk Cuba Artikel, die darüber berichten.

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