Aufruf zum Projekt “Großer Tag im Januar”

Das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) ruft seine leitenden Mitarbeiter sowie seine
Angestellten, ferner Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus ganz Kuba, die Solidaritätsbewegung
und die Freundinnen und Freunde in aller Welt dazu auf, sich an dem Projekt “Großer Tag im
Januar” zu beteiligen – zu Ehren des 57. Jahrestages der Kubanischen Revolution und des 55.
Jahrestages des ICAP.
Auch wird dem Comandante Juan Almeida, dem heldenhaften und geliebten Revolutionär und
Autor unvergesslicher Lieder, Tribut gezollt, wovon eines den Titel “Großer Tag im Januar” trägt,
was diesem Projekt den Namen gibt.
” … Heute, wo alle sich vereinen
in Erwartung des Datums des Beginns des großen Tages
der Fahnen und der Rufe, des Beifalls und der Freude;
dieser Januartag, der die Ungerechtigkeit beseitigte,
um Genossen zu sein ….”.
Die Teilnehmer, sowohl die aus Kuba als auch die aus anderen Ländern, sollen ihre eigenen
Erinnerungen an den 1. Januar 1959 wiedergeben oder die Aussagen derjenigen sammeln, die jenen
Tag, voll der völkischen Begeisterung und der Freudensausbrüche eines ganzen Volkes, miterlebt
haben.
Die Texte – ohne Seitenbeschränkung – sollen berichten, wie die Autoren vom Triumph der
Revolution erfahren haben, was sie taten, was sie fühlten, wohin sie sich wandten, wie der Eindruck
in ihrer Umgebung, innerhalb der Familien und bei den Nachbarn war.
Es geht darum zu beschreiben, was damals geschah, Anekdoten zu erzählen und zu sammeln. Es
kann dies ein Viertelblatt (DIN A6; meine Anmerkung) oder ein halbes oder ganzes Blatt oder mehr
sein oder was immer der Autor oder die Autorengruppe meinen. Wichtig sind die Erinnerungen, die
Gefühle der Leute an diesem glorreichen Tag, um sie zu erhalten und zu bewahren.
Dieser Aufruf richtet sich nicht nur an ältere Personen, die diese Ereignisse miterlebt haben. Wir
möchten, dass sich auch Jugendliche und Kinder – sowohl Kubaner als auch solche aus anderen
Ländern – beteiligen und sie die Erfahrungen ihrer Eltern und anderer Angehörigen in jenen Tagen
mitteilen können.
Wir sind davon überzeugt, dass es Hunderte von erstaunlichen Anekdoten gibt, die darauf warten,
erzählt zu werden. Wann und auf welche Weise haben meine Eltern Kenntnis von der Nachricht
erhalten, dass Fidel und das Rebellenheer triumphiert haben? Was taten und empfanden sie, als sie
vom Fall der blutigen Diktatur erfuhren? Welche Erwartungen hatten sie daraufhin? Was geschah
im Viertel? Wie gelangte die Nachricht in andere Länder und welches Echo hatte sie? … und andere
ähnliche Fragen, die die Teilnehmer in Erwägung ziehen.
Das Projekt ist ein bescheidener geschichtlicher und menschlicher Beitrag – auch der
internationalen Solidarität – zum revolutionären Erfahrungsschatz und zur Geschichte der
Freundschaft, die Kuba seit jeher von allen Kontinenten entgegengebracht worden ist.
Die Materialien sollen ab diesem Aufruf und während des Jahres 2015 bis Ende November an die
E-Mail-Adresse versandt werden.
Das Organisationskomitee dieses Projektes nimmt die Texte entgegen unter dem Vorbehalt, sie
herauszugeben, auszuwählen und zu veröffentlichen. Prämiiert werden die Autoren der
aussagekräftigsten Zeugnisse und Anekdoten. Die Überreichung der Preise erfolgt bei der
Zentralveranstaltung zum 55. Jahrestag des ICAP.
Übersetzung: Günter Belchaus

http://www.icap.cu/de-la-solidaridad/2015-03-20-convocatorio-al-proyecto-gran-dia-de-enero.html

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