Investor gegen Staat – Chevron vs. Ecuador

Einladung: Botschafter Jurado spricht am 28.04. um 19:30 Uhr in Wuppertal in der City-Kirche über den Fall Chevron gegen Ecuador und am 20.05. in Berlin

Ein ecuadorianisches Gericht hat 2011 diese zweitgrößte Ölgesellschaft der USA wegen einer jahrzehntelangen katastrophalen Umweltverschmutzung im Regenwald zu einer Strafzahlung verurteilt.

Die Bevölkerung der Region hatte geklagt, da sie sich durch die giftigen Hinterlassenschaften der Erdölförderung Krankheiten und Todesfälle konfrontiert sah.
Der Konzern beruft sich dabei auf ein bilaterales Investitionsschutzabkommen. Der Vertrag, der 1997 abgeschlossen wurde, trat aber erst fünf Jahre nach dem Abzug Chevrons aus Ecuador in Kraft.
Ecuador, das kleine Land in den Anden Südamerikas, wurde früher häufig als Hinterhof der USA betrachtet. Seit einigen Jahren macht das Land ganz anders von sich reden. Es weist Konzerne in die Schranken, fand Wege aus seiner enormen Finanzkrise und beherbergt den Wikileaks-Gründer Julian Assange in seiner Londoner Botschaft.
2013 hat das Land die Kampagne „Chevrons schmutzige Hände – La mano sucia de Chevron“ gestartet, um sich gegen juristische Attacken des Konzerns zur Wehr zu setzen.

Mehr Information: siehe:   Cover-20.05.2015    Einladung_Wuppertal_Ecuador_RLS_Chevron   Einladung_20.05.2015

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