Ausstellung “Ich sterbe wie ich gelebt habe” von Antonio Guerrero in Miami

Liebe Freundinnen und Freunde,
wie ich soeben in “Cubadebate” gelesen habe, hat dann doch am vergangenen Samstag (9. August 2014) die  Ausstellung von 15 Aquarellen von Antonio Guerrero stattfinden können, und zwar in dem Gemeindezentrum “Veye Yo” in Klein-Haiti in Miami und im Beisein von Hunderten von Besuchern. Weiter heißt es dann im Text:
“Das ist ein Triumph des Rechtes auf freie Meinungsäußerung”, sagte Victor Nieto, einer der Besucher.
“Hier sind wir die Soldaten, die in aller Bescheidenheit hierher gekommen sind, um einem antiterroristischen Patrioten Ehre zu erweisen”, bekräftigte Max Lesnik, der Direktor der “Alianza Martiana”. “Für Antonio Guerrero und die Fünf, Hochachtung und Freiheit”, fügte er hinzu.
Die Ausstellung  unter dem Titel “Ich sterbe wie ich gelebt habe” (Zeile aus einem Lied des Liedermachers Silvio Rodríguez) war usprünglich angekündigt für das Plattengeschäft und Galerie “Sweat Records”,  wurde aber von diesem Lokal wegen Drucks und Drohanrufen abgesagt.
Die Bilder sind “Erinnerungen an  die unrechtmäßige und grausame Behandlung, die sie uns vom erstenTage unserer Verhaftung an angedeihen ließen, es waren Momente unseres Überlebens während 17  Monaten, isoliert in den ‘Loch’ genannten Strafzellen des Bundeshaftzentrums  in Miami”, so der Kommentar von Tony.
–ooOoo–
Den Artikel in Spanisch – “La censura no pudo evitar exposición de Antonio Guerrero en  Miami” (= “Die Zensur konnte die Ausstellung von Antonio Guerrero in Miami nicht verhindern”) –  mit zwei Fotos erhält man, wenn man den Link unten anklickt.
Mit solidarischen Grüßen
Günter Belchaus

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.