Neuste Nachrichten zu den Cuban Five

Liebe Compañer@s,

eine der besten Nachrichten seit Langem ist die Tatsäche, dass sowohl René González als auch Ricardo Alarcon von dem US-Fernsehsender “Democracy Now!” ausführlich interviewt wurden und sich der Sender auch nicht scheute, Zitate aus Saul Landaus Film “Will the Real Terrorist Please Stand Up!” , d.h. auch die bekannter US-Persönlichkeiten, zu bringen, aber lest es bitte selbst und verbreitet die dort vorgetragenen Argumente sowie vor allem auch deren renommierte Quelle.

Natürlich weist Ricardo Alarcón dort auch wieder auf das Buch von Stephen Kimber, “What Lies Across the Water…” hin.

Außerdem möchten wir Euch mitteilen, dass dies in den kommenden Wochen (bis zum 25. 11.) vielleicht unsere vorläufig letzten Übersetzungen sind, weil wir ab Mittwoch auf der Kuba-Rundreise sind.

 

  • 27. Oktober 2013: Auf der Website des US-amerikanischen Fernsehsenders Democracy Now erschienen zwei Videos. Im ersten interviewt Amy Goodman René, [ Übersetzung des Transkripts] und im zweiten Ricardo Alarcón [ Übersetzung des Transkripts]
  • 25. Oktober 2013: Vonseiten des Blogs “Capitol Hill Cubans” hat man Stephen Kimber gebeten, zu seinem neulich in Washington Post veröffentlichten Kommentar, in dem er fragt, warum die Vereinigten Staaten die Cuban Five ins Gefängnis steckten, da doch ihr Ziel vor allem darin bestanden hatte, Terroranschläge auf ihr Heimatland zu verhindern, Stellung zu beziehen. [Siehe auch 5. Oktober 2013]
    (Quelle: Realcuba’s Blog vom 24. Oktober 2013)
    Übersetzung
  • 25. Oktober 2013: Am Montag, dem 21. Oktober, hat Rechtsanwalt Bill Norris, der Ramón Labañino vertritt, ein neues juristisches Dokument eingereicht, einen zusätzlichen Antrag zu dem ausführlichen Bericht zur Unterstützung der Habeas-Corpus-Berufung für Labañino. Die Argumentation betrifft die verbleibenden Drei der Cuban Five, die sich noch in der Berufung befinden.
    Ein Mitglied der Cuban Five – Fernando González – hat seine Habeas-Corpus-Berufung zurückgezogen, um nicht seine Entlassung aus dem Gefängnis im Februar 2014 zu verpassen. Würde er seine Berufung weiter verfolgen, könnte seine Rückkehr nach Kuba um Monate oder gar Jahre verzögert werden.
    Der neue Antrag betont die eigene Besorgnis der Richterin während des Verfahrens gegen die Fünf, dass sie, in ihren eigenen Worten, die Jury nicht von der feindseligen Propaganda fern halten könne. Am 16. Februar 2001 stellte Richterin Joan Lenard ein Gutachten und einen Gesetzesvermerk aus, als Antwort auf einen Antrag von Gerardo Hernández auf Durchsetzung einer Nachrichtensperre für die Zeugen in dem Verfahren und die Medien.
    Der neue zusätzliche Antrag zitiert Richterin Joan Lenard, die am 16. Februar 2001 erklärte: “… das Gericht kommt jedoch zu dem Schluss, dass auch die nachdrücklichste Anweisung oder die naheliegenste Frage bei der Auswahl der Geschworenen, diese von Schlagzeilen oder einseitigen Äußerungen und dem Verhalten von Zeugen oder Gutachtern, die zweifellos breite Berichterstattung erfahren, fernhalten kann. Seit Beginn dieses Verfahrens wurde dieser Fall zum täglichen Brot der lokalen Presse und Medien.”
    Weder die Richterin noch die Verteidigung wussten während des Verfahrens, dass viele dieser “Schlagzeilen” von Journalisten verfasst wurden, die heimlich als Angestellte der US-Regierung bezahlt wurden.
    Norris’ Antrag erinnert alle Parteien des Verfahrens an die eigene Rechtsauffassung und die Gerichtsanweisungen der Richterin, die der “US. Prosecutors’ Contention” [?] völlig widersprechen, wonach die Instruktionen des Richters an die nicht isolierten Geschworenen – nicht die Nachrichten zu verfolgen, wenn sie jeden Abend während der sieben Monate nach Hause gehen – ausreichend gewesen wären, die Geschworenen von den Medien fernzuhalten.
    Während das Rechtsverfahren weitergeht, muss die durchschlagende Forderung für die sofortige Freiheit der Cuban Five begleitet werden von einer andauernden Mobilisierung, von Foren, Aktionen und der Stärkung von Unterstützung bis zum Tag des Sieges.
    (Quelle: freethefive.org )
    Norris’ Antrag vom 21. Oktober 2013 [PDF]

Einstweilen herzlich-solidarische Grüße
Josie und Dirk

 

 

Con saludos solidarios

Josie Michel-Brüning und Dirk Brüning

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