Schwarz plus X: Was nun? + “Cuban Five” ?

Liebe Compañer@s,

hier wäre eine Gelegenheit, die Fünf ins Gespräch zu bringen, siehe Anhang sowie unsere neusten Nachrichten:

  • 23. September 2013: Jetzt hat sich auch der frühere Geschäftsführer des Radiosenders WLRN Don MacCullough im Miami Herald zu Wort gemeldet. Er schreibt:
    “Ich stimme dem Geschäftsführer von WLRN John Labonia darin zu, dass es ein Fehler vom Moderator von “Aktuelle Themen” Joseph Cooper war, das Interview mit dem Autor, der behauptet, die Cuban Five seien unschuldig, abzusagen.
    Dieser einzige Fehler sollte jedoch nicht Coopers höchst glaubwürdige Arbeit als WLRN-Journalist, Produzent, Programmmanager und Moderator schmälern.
    Diese Gemeinde hat in der Tat eine breitere Toleranz für kontroverse Berichterstattung über Kuba entwickelt. In nicht ferner Vergangenheit führten ähnliche Programme zu hochemotionaler Empörung der Gemeinde und uferten in politischen, persönlichen und finanziellen Bedrohungen aus. Ich vermute, dass die Geschichte bei dieser einzelnen unglücklichen Entscheidung eine Rolle spielte.”

    Damit gibt auch MacCullough – gewollt oder ungewollt – zu, dass die Cuban Five vor über 13 Jahren keine Chance auf ein faires Verfahren in Miami hatten.
Campact

23.09.2013 – Abonnent/innen: 914.978

Liebe Josie Michel-Brüning,

selten war ein Wahlkrimi so spannend wie gestern Abend. Am Ende fährt Merkel ein Rekordergebnis ein, muss sich aber doch bei SPD und Grünen auf Partnersuche begeben. Was bedeutet das für uns? Die Energiewende zügig umsetzen, die Geheimdienste konsequent kontrollieren, die Agrarwende einleiten, hohe Vermögen vernünftig besteuern – für viele unserer Anliegen wird es nicht einfach.

Doch das ist kein Grund zu verzagen. Denn bei all unseren Themen gibt es nicht nur Gegner/innen, sondern auch Befürworter/innen in einer künftigen Regierung – sei sie nun schwarz-rot oder schwarz-grün. Vieles wird im Kabinett umstritten sein. Und wenn sich die politischen Eliten nicht einig sind, kann Protest von uns Bürger/innen besonders wirkungsvoll eingreifen. Dann kommt es auf die politischen Kräfteverhältnisse jenseits von Regierung und Parlament an, sprich: auf uns Bürger/innen.

Wenn Hunderttausende Online-Appelle unterzeichnen, Zehntausende die Straßen füllen und Tausende kurz vor wichtigen Entscheidungen zum Telefonhörer greifen – dann können wir bei jeder Regierung unsere Anliegen auf die Agenda setzen. Schon Schwarz-Gelb hat festgestellt: Durchregieren über die Köpfe der Menschen hinweg – das funktioniert heute nicht mehr. Immerhin mussten Union und FDP aufgrund massiver Proteste acht Atomkraftwerke abschalten.

Hinzu kommt: Im Bundestag hat eine CDU-geführte Regierung die Mehrheit, im Bundesrat aber Landesregierungen, die von SPD und Grünen geführt werden. Für viele der kommenden Entscheidungen braucht es die Mehrheit in beiden Kammern. Dort können wir ansetzen – mit einer guten Mischung von Protest im Internet und auf der Straße.

Campact will auch in den kommenden Jahren daran mitwirken, dass die Stimme von uns Bürger/innen mehr Gehör findet als die der Lobbyisten. Dabei brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung. Wir möchten gerne von Ihnen wissen: Welche Themen sind Ihnen am wichtigsten? Um was sollte sich Campact kümmern?

Klicken Sie hier – und nennen Sie uns Ihre Themen…

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Ihr Christoph Bautz und das gesamte Campact-Team

 

1. Umfairteiler gehen auf die Straße

Eine neue Regierung muss umfairteilen – dies forderten am 14. September 15.000 Menschen. Campact hat zusammen mit dem Bündnis Umfairteilen zu Demonstrationen für eine vernünftige Besteuerung großer Vermögen aufgerufen – damit es mehr Geld für Kitas, Schulen und Bibliotheken, den Nahverkehr und eine menschenwürdige Pflege gibt.

Mehr im Blogbeitrag zur Demo…

 

2. Widerstand gegen Überwachungswahn wächst

Der Überwachungsskandal wird von den Bürger/innen mit einem Achselzucken quittiert – wer dies behauptete, wurde am 7. September Lügen gestraft: 20.000 Menschen demonstrierten in Berlin gegen den Überwachungswahn und eine wirksame Kontrolle der Geheimdienste. Tausende Campact-Aktive hatten mit ihren Spenden die Bühne, Lautsprecheranlage und Logistik sowie die Ausstrahlung eines Mobi-Clips in allen Berliner U-Bahnen finanziert.

Schauen Sie den Film zur Demo in unserem Blog!

 

3. Fluten führen zu Fracking-Katastrophe in den USA

Im US-Bundesstaat Colorado unterstreicht eine Flutkatastrophe, welche Risiken Fracking birgt. Demnächst wird auch in Deutschland über die gefährliche Förderung von Gas mittels hohem Druck und giftiger Chemikalien entschieden.

Lesen Sie mehr im Blog…

 

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