Umweltschutzinitiative Yasuní-ITT: “Äußerst negative Signale” aus Berlin

Pressemitteilung des Lateinamerika-Portals amerika21.de
18. August 2013
Umweltschutzinitiative Yasuní-ITT: “Äußerst negative Signale” aus Berlin

Berlin, 18.08.2013. Ecuadors Botschafter in Deutschland, Jorge Jurado, hat der amtierenden schwarz-gelben Bundesregierung eine Mitschuld am Scheitern der Umweltschutzinitiative Yasuní-ITT gegeben. Das Vorhaben war am Donnerstagabend nach sechsjähriger Kampagne vom Präsidenten des südamerikanischen Landes, Rafael Correa, für gescheitert erklärt worden. Die Umweltschutzinitiative sah vor, die Reserven unter dem einmaligen Naturreservat unberührt zu lassen, wenn die Konsumentenstaaten die Hälfte des zu erwartenden Gewinns in einen Treuhandfonds einzahlen, der vom UN-Entwicklungsprogramm UNDP verwaltet worden wäre.
Eine Mitschuld sieht der Botschafter nun bei der ablehnenden Haltung der deutschen Bundesregierung und des Entwicklungsministers Dirk Niebel (FDP). “Sehr viele Länder haben auf das Urteil der deutschen Regierung gewartet, um eine eigene Entscheidung zur Beteiligung an der Yasuní-ITT-Initiative zu treffen”, sagte er. Angesichts dessen sei das Signal aus Deutschland “äußerst negativ” gewesen: “Das hatte damals schon eine sehr negative Bedeutung für die weitere Entwicklung dieses Vorhabens.” Jurado bezog sich damit auf die Entscheidung der schwarz-gelben Bundesregierung, eine vormalige Zusage zur Unterstützung des Projektes wieder zurückzunehmen.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier: https://amerika21.de/2013/08/84687/yasuni-berlin-botschafter

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