Neuste Nachtichten zu den Cuban 6 vom 31.7.2013- Fwd: Urteil gegen Bradley Manning

Liebe Compañer@s,

zu Eurer freundlichen Kenntnisnahme mit herzlichen Grüßen:

    • 31. Juli 2013: René González bittet dringend um verstärkten Kampf für die Rückkehr seiner Kameraden.
      Bei seiner Ankunft in der früheren Militärfestung sagte René González den Reportern, dass er froh sei, an der Gedenkfeier des 60. Jahrestages des Sturms auf die Moncada-Kaserne und die Carlos Manuel de Céspedes-Kaserne teilnehmen zu können. 
      René González, der sich immer als einer der Fünf fühlen werde, sagte, er wolle hier bei diesem Akt an der Seite seiner Brüder stehen und wäre froh, wenn seine kubanischen Gefährten bei der nächsten Feier dabei sein könnten.
      In Begleitung seiner Ehefrau, Olga Salanueva, sagte er, er sei erfüllt vom Geist der Menschen in Santiago und hoffe, die bei der 60. Jahrestagsfeier des Moncada-Epos anwesenden ausländischen Freunde würden die Solidarität mit der Sache der Fünf vervielfältigen.
      “Die Kubanische Revolution ist ein humanes Projekt und hat wie jedes andere Land das Recht, sich vor Angriffen zu verteidigen,” betonte der Held.
      (Quelle: www.freethefive.org vom 26. Juli 2013)

 

    • 30. Juli 2013: Von Annie Arroyo erhielten wir eine Nachricht von Antonio zum 26. Juli, die Günter Belchaus übersetzt hat. Sie finden sie wie gewohnt unter LOS CINCO bei Antonio

 

  • und Zuschauerbrief im Anhang

——– Original-Nachricht ——–

Betreff: Urteil gegen Bradley Manning, Tagesthemen vom 30.07.2013
Datum: Wed, 31 Jul 2013 12:58:59 +0200
Von: Josie und/oder Dirk Brüning 
An:

Sehr geehrte Damen und Herren in der Redaktion,

vielen Dank für Ihre vergleichweise informativere Berichterstattung über das gegen Bradley Manning gefällte Urteil.
(Für ehrlich an dem Fall interessierte und entsprechend informierte Menschen ist dies ein weiteres Unrechtsurteil im Namen des “Rechtsstaates” der USA.)

Und danke auch dafür, dass Sie “nebenbei” einfließen ließen, dass Präsident Obama bei seinem ersten Amtsantritt “mehr Transparenz” versprochen hatte.

Ich frage mich seit Langem u.a.: “Haben nicht gerade wir Deutschen, die wir die Welt schon einmal mit Krieg überzogen haben, die Pflicht, auf die Folgen der Volksverdummung aufmerksam zu machen?”

Als jemand, der sich bspw. seit der offiziellen Beendigung des “Kalten Krieges” über die zunehmend mafiösen Wirtschaftsstrukturen und im Gefolge dessen über die vermehrten Wirtschaftskriege, jetzt unter dem Vorwand der “Demokratisierung” und gar der Verwirklichung von “Menschenrechten”, sorgt,
möchte ich Sie sicher nicht zum ersten Mal darum bitten, sich in ihrer Berichterstattung auch der Doppelmoral im “Kampf gegen den Terrorismus” im Falle Kubas anzunehmen, dessen System von den “hauseigenen” US-Medien erfolgreich verteufelt wurde, wie auch unsere “öffentlich-rechtlichen” Medien immer wieder beweisen.
Und so wird zwar jedes US-gestreute Gerücht in dieser Hinsicht auch von Ihnen “dankbar” aufgegriffen,
aber nie erwähnt, dass 5 Kubaner, die unbewaffnet in die USA gekommen waren, um weitere Terroranschläge auf ihr Land zu verhindern, die bis 1999 (vor der UN-Spionageabwehr-Kommission nachgewiesen) 3.478 Tote und 2.099 Invalide zur Folge hatten,
2001 von einer eingeschüchterten Jury vor einem Zivilgericht in Miami in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen und schließlich bis zu zweimal Lebenslänglich verurteilt wurden.
Die internationale, von den USA ausgehende Kampagne “to free the Five” hat mittlerweile mit Hilfe von US-Juristen, die sich der Verteidigung des Zivilrechts verpflichtet fühlen, der “Partnership for Civil Justice Fund”, nachweisen können, dass die damalige US-Administration seit der Verhaftung der Fünf am 12. September 1998 und während ihres laufenden Prozesses Journalisten gekauft hatte, um die Atmosphäre in der Bevölkerung vor Ort zu vergiften und die Fünf vorzuverurteilen.
Gerardo Hernández Nordelo, einer der Fünf, soll trotz der seit 2001 sich auf den ganzen Erdball ausweitenden Kampagne weiterhin zweimal lebenslängliche (plus 15 Jahre) Haft verbüßen.
Alle Fünf waren mehrfach folterähnlicher Isolationshaft ausgesetzt, vor ihrer Verurteilung sogar 17 Monate lang, Gerardo Hernández darf bis heute keinen Besuch von seiner Ehefrau Adriana Pérez im Gefängnis erhalten…

Für die Teilnehmer der internationalen Kampagne sind diese Fünf die “Nelson Mandelas” von Kuba, und in Kuba selbst gelten sie als “Helden der Republik”, die ihr Leben zum Wohl der Bevölkerung einsetzten.

Bitte informieren Sie sich und berichten Sie entsprechend.

Mehr Information finden Sie natürlich nur bei alternativen Medien wie www.freethefive.org oder auf Deutsch unter www.miami5.de

Einen Überblick vermitteln die Rubriken.

    • Chronologie der Ereignisse im Fall der Cuban Five [Kurzform, PDF] (Stand: 11. Mai 2013)
      Englisch [PDF] (Stand: 11. Mai 2013), Spanisch [PDF](Stand: 25. Mai 2013)

 

Mit Dank für Ihre Aufmerksamkeit

und freundlichen Grüßen

Josie Michel-Brüning, Dipl. Päd. und system. Familientherapeutin i.R.
sowie seit 2002 Teilnehmerin an der Kampagne zur Befreiung der Fünf

-- 

Josie Michel-Brüning und Dirk Brüning
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