Die neue GEHEIM (Nr.2-2013) ist im Versand

Liebe Kolleginnen und Kolleginnen,

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

die neue Ausgabe der GEHEIM (Nr. 2/2013) ist jetzt im Versand. Wie schon die letzte Nummer, hat es auch diese Ausgabe der GEHEIM wieder „in sich“.

Deshalb drucken wir hier zur Einführung sowie zum Vorgeschmack auf die gesamte (Print-) Ausgabe unsere Rubrik „Aus der Redaktion“ ab. Im Anhang findet Ihr/finden Sie eine zusammengefasste Mini-PDF-Ausgabe der GEHEIM (Nr. 2/2013) sowie ein sehr entlarvendes Interview  mit dem ehemaligen französischen Außenminister Dumas, das ein deutliches Schlaglicht auf die anhaltende ausländische Aggression gegen Syrien und dessen wirkliche Hintergründe wirft, das von den herrschenden (und sehr oft auch „linken“) Medien gezielt vertuscht werden soll (leider hatte dieses nicht mehr ins Heft gepasst). In diesem Zusammenhang ein Appell an alle Leser: Unser Layouter kommt bei den Unmengen an vorliegenden Material jedes Mal förmlich ins Schwitzen – bei dieser Ausgabe und mit Blick auf die heißen Temperaturen sogar im doppelten Sinn. Sein Fazit: „Wir brauchen einfach mehr Seiten und deshalb mehr Abonnenten !“ Daher: Werbt für GEHEIM, verbreitet es in Eurer/Ihrer Umgebung!

 

Wer noch mehr vom neuesten Magazin sehen möchte, der kontaktiere bitte direkt die GEHEIM-Redaktion. Auch ein Blick auf unsere Homepage lohnt sich, da sie bereits unter Berücksichtigung der aktuellen Ausgabe aktualisiert wurde.

 

Wir hoffen nun auf Euer/Ihr Interesse, auf starke Resonanz, sei es durch Besprechungen, Nachdrucke (nach vorheriger Absprache mit der Redaktion), Kritiken oder „Verlinkungen“ mit unserer Homepage!

 

In diesem Sinne kollegiale Grüße

 

Redaktion GEHEIM

(I.Niebel & M.Opperskalski)

GEHEIM-Magazin

c/o Postfach 270324 in 50509 Köln

Tel.: 0221-2839995, 2839996

Fax: 0221-2839997

E-Mail: 

 

 

 

GEHEIM – Nr. 2/13 – Aus der GEHEIM-Redaktion:

 

Punkt 1:

GEHEIM-Dossier

Drohnen

 

Wenn Krieg, im Sinne der imperialen Herrscher der Welt, die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, dann sind Drohnen die Hauptkampfmittel, die die Staaten des Nordens gegen die Staaten des Trikont einsetzen wollen, um ihnen ihren Willen aufzuzwingen. Jeder imperialistische Staat, der wie die BRD den freien Zugang zu Märkten und Ressourcen in seiner Militärdoktrin, den sogenannten „verteidigungspolitischen Richtlinien“ postuliert hat, benötigt dieses Waffensystem, wenn er ganz vorne mitspielen und seine Interessen gegen die Konkurrenz durchsetzen will.

Die Kampfdrohnen vom Typ „Predator“ ersetzen die Panzerwaffe, die bis zur Zerschlagung des

Sozialismus in den 1990er Jahren die westlichen Militärdoktrinen der Weltmächte bestimmte. Die Drohnenwaffe entspricht nicht nur den technischen Möglichkeiten, sondern auch dem ökonomischen Denken, dass das militärische Handeln der imperialistischen Staaten der nördlichen Halbkugel bestimmt: Die Flugkörper sind unbemannt, folglich ist der menschliche, technische und politische Preis geringer, falls so ein Gerät über feindlichem Gebiet niedergeht, als wenn der Pilot eines Spionageflugzeugs in die Hände des Feindes gerät.

Mit dem Euro Hawk hatte Berlin versucht, sich in Kooperation mit den USA in die erste Liga der

Drohnen-Produktion zu schießen. Das Projekt scheiterte, nicht nur an Formalien, dem Eigenleben der Rüstungsabteilung im Verteidigungsministerium und fehlender Kontrolle durch die Minister, sondern wohl auch, weil sich die US-Amerikaner neben den Israelis nicht noch einen Konkurrenten im eigenen Lager schaffen wollten. Trotzdem oder gerade deshalb ist in Berlin der Wunsch präsent, sich mit Drohnen zu versorgen. Dazu gehören auch die bewaffneten Versionen à la Predator. Im Rahmen des Möglichen liegt ein Drohnen-Krieg gegen Syriens Präsidenten Bashar al Assad. Ob und inwieweit die Bundeswehr sich daran beteiligen kann, hängt zurzeit vom Goodwill Washingtons und Israels ab, die zumindest

den westlichen Drohnenmarkt dominieren.

Wegen der strategischen Bedeutung von Drohnen als Kriegsmittel widmet GEHEIM sein Dossier dieser Thematik.

 

Punkt 2:

Syrien

 

Nachdem die syrische Armee unter dem Oberbefehl von Präsident Baschar al Assad langsam,

aber stetig die Kontrolle über das Land zurückerkämpft, wächst die Gefahr, dass die NATO

Drohnen gegen ihn zum Einsatz bringen könnte. Das ist einerseits eine Alternative zur direkten militärischen Intervention, für die es kein UN-Mandat geben wird. Andererseits wäre das die logische Konsequenz aus der Einsicht, dass die vom Westen und den Golf-Diktaturen unterstützten Menschenschlächter der „Freien Syrischen Armee“ und ihrer Verbündeten den offenen Kampf gegen Assad nicht mehr gewinnen können. Über das weitere Vorgehen gegen Damaskus und im Umgang mit der legitimen Regierung herrscht nicht nur im NATO-Hauptquartier Verwirrung. Deshalb setzt GEHEIM in seinem außenpolitischen Teil seine Syrien-Berichterstattung fort.

 

Punkt 3:

In eigener Sache

 

Anfang Juni reagierten der Internetsender weltnetz.tv und das Redaktionsmitglied Harald Neuber mit einem Schreiben auf die Pressemitteilung, in der die GEHEIM-Redaktion das weltnetz-Interview, das die freie Journalistin Karin Leukefeld mit dem syrischen Oppositionellen Michel Kilo führte, kritisch analysiert hat. Die Replik von GEHEIM finden Sie auf Seite 5.

Und noch etwas: Wie richtig das Magazin damit lag, schon seit Jahren vor der immer weiter metastasierenden Querfront um Jürgen Elsässer&Co zu warnen (siehe dazu u.a. GEHEIM 4/12, S. 7ff sowie die Rubrik „No Querfront“ auf der Homepage www.geheim-magazin.de), zeigte sich kurz vor Redaktionsschluss: Die kritisierte Journalistin Leukefeld gab niemand geringerem als Moustafa Kashefi, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Ken Jebsen ein Interview. Seit seinem Rausschmiss aus dem RBB hat der Radiomoderator sein Arbeitsfeld ins Internet verlegt, wo er unter der Domain KenFM.de tätig ist. Elsässer und Jebsen promoten sich gegenseitig. Letzterer vermarktet sich über seine Medienfirma „sector B“ (Anschrift: Ackerstraße 11,10115 Berlin). Das liegt räumlich in der Nähe jener Redaktion, für die Frau Leukefeld regelmäßig arbeitet: die junge Welt. Ebenso schreibt sie für das Neue Deutschland. Am Hauptsitz der PdL-eigenen Tageszeitung ist auch die weltnetz.tv postalisch angesiedelt und zwar im Büro von Harald Neuber.

Auch das passt, sind doch eben jene Tageszeitungen und „weltnetz.tv“, faktisch Teile der Partei

die Linke wie z.B. der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm und andere Strukturen über die eine oder andere Art durchaus kooperativ miteinander verbunden. „Linke“ eben unter sich, möchte man meinen, doch eben jener KenFM ist ein Propagandist der Querfront an herausragender Stelle unter der Ägide von Elsässer. Und dort gibt sich Frau Leukefeld nun angekommen. Auch inhaltlich im Interview, denn sie löst à la Querfront den eigentlich antagonistischen Gegensatz zwischen „Links“ und „Rechts“ einfach auf. Von der Frau ist ganz offensichtlich noch mehr zu erwarten. Auch zur Thematik „Naher Osten“ positioniert sie sich in diesem Interview mit KenFM anders als noch wenige Tage zuvor auf weltnetz.tv und in ihren Stammblättern jW und ND.

GEHEIM wird weiter berichten.

 

Punkt 4:

GEHEIM gefragter denn je

 

Zu den positiven Ereignissen seit dem Erscheinen der vorherigen Nummer gehört, dass

die GEHEIM-Redakteure und ihr Fachwissen gefragter denn je sind – in Deutschland

und im Ausland.

So stand GEHEIM-Mitgründer Michael Opperskalski mehreren öffentlich-rechtlichen

Sendern, unter anderem dem Hessischen Rundfunk, Rede und Antwort, als es darum ging,

die NSA-Spionage auszuleuchten. Ingo Niebel war gefragt, als es darum ging, im Saarländischen Rundfunk das Wesen des Putsches am Beispiel von Ägypten zu analysieren.

International zeigte sich erneut die Bedeutung des Naming Names von GEHEIM, als der

kubanische Experte Néstor García Iturbe seine Liste von US-Agenten mit den Namen aus

der Datenbank des Magazins ergänzte und verschickte. Im Gegenzug gestattet er den Abdruck

seiner Aufstellung der US-Geheimen in einem Naming Names spezial.

 

 

GEHEIM Magazin

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