Brief an Obama von Jacqueline Roussie

Brief an Obama: „give me five“

 

Mr President Obama August 1st, 2013
1600 Pennsylvania Avenue N.W.
Washington DC 20500 (USA)

Herr Präsident,

während Ihres Aufenthaltes in Südafrika konnte Herr Nelson Mandela Sie nicht empfangen. Dieser große Mann, der am 18. Juli 95 wurde, war zu krank, um Sie zu treffen.

Wären Sie in der Lage gewesen, sich mit Nelson Mandela auszutauschen, hätte er zweifellos mit Ihnen über die fünf Kubaner Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, Fernando González, René González und Ramón Labañino gesprochen, deren Leben Ähnlichkeiten mit dem seinen aufweisen.

Der kommende 12. September wird der fünfzehnte Jahrestag der Verhaftung dieser fünf Kubaner sein, die Ermutigung aus aller Welt erhielten, unter ihnen sind die Menschen von Südafrika, einschließlich Nelson Mandelas persönlich.

Die Fünf haben wie Nelson Mandela ihre Würde bewahrt und sind ihren Überzeugungen während all dieser Jahre der langen Inhaftierung, die für vier von ihnen noch nicht beendet sind, treu geblieben.

Die Fünf haben wie Nelson Mandela die Apartheid bekämpft, und drei von ihnen kämpften sogar in Angola.

Während der endlosen und schrecklichen 17 Monate, die sie in Isolationszellen, „dem Loch“ des Gefängnisses von Miami verbrachten, war ihnen der Gedanke an das Schicksal von Nelson Mandela eine Quelle des Trostes, die ihnen half, nicht dem Wahnsinn zu verfallen.

Gegenüber der Familie von Mandela gaben Sie während eines Privatbesuches folgende Erklärung über Herrn Nelson Mandela ab: „Ich bestätige ebenfalls den tiefgrünidgen Einfluss, den sein Vermächtnis beim Aufbau eines freien Südafrikas gehabt hat, womit er die Menschen rund um die Welt inspiriert – mich eingeschlossen.“

Herr Präsident, lassen Sie sich von dieser Quelle der Inspiration leiten und befreien Sie diese Kubaner. Sie haben die Gelegenheit dazu. Sie würden nur im Sinne des Rechts handeln und ein neues Verhältnis zwischen Ihrem Land und Kuba ermöglichen. Es wäre die schönste Ehrerweisung für Nelson Mandela.

 

Bitte nehmen Sie, Herr Präsident, den Ausdruck meiner ehrlichsten humanitären Gefühle entgegen

Jacqueline Roussie
64360 Monein (France)

Kopien gehen an: Mrs. Michelle Obama, Nancy Pelosi, Kathryn Ruemmler, Janet Napolitano, to Mr. Joe Biden, John F. Kerry, Harry Reid, Eric Holder, Denis MacDonough, Pete Rouse, Rick Scott, and Charles Rivkin, United States Ambassador in France.

 

——– Original-Nachricht ——–

Betreff: infor5: Letter to Obama: give me five
Datum: Wed, 31 Jul 2013 14:18:58 +0200
Von: Paul Evrard 
An: undisclosed-recipients:;

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Letter to Obama: give me five

by realcuba

Mr President Obama August 1st, 2013 1600 Pennsylvania Avenue N.W. Washington DC 20500 (USA) Mr President, During your stay in South Africa, Mr Nelson Mandela could not receive you. This great man, who turned 95 on July 18, was too ill to meet you. No doubt if you had been able to have an exchange […]

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