linke Realpolitik in Lateinamerika

eine Information der Rosa Luxemburg Stiftung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Das Bild des freundlichen Riesen vom Amazonas zeigt schon seit Langem deutliche Risse. Die Schattenseiten einer beispiellosen wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte treten immer klarer zutage. Für Dilma Rousseffs Arbeiterpartei wird es höchste Zeit, Farbe zu bekennen. Bislang hat sie sich höchst pragmatisch in das herrschende System gefügt und mit allen und jedem Kompromisse gesucht und Bündnisse geschlossen. Gerhard Dilger, Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in São Paulo analysiert die Lage. Der Artikel ist in der neuesten Ausgabe von Le Monde Diplomatique erschienen: http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/07/12.mondeText1.artikel,a0006.idx,1

Kontrovers setzen sich die beiden linken Professoren Klaus Meschkat und Dieter Boris mit der „Realpolitik“ der linken Regierungen in Lateinamerika, vor allen Dingen im Hinblick auf ihr extraktivistisches Wirtschaftsmodell auseinander. Grundlage dieser Diskussion ist das von Miriam Lang (Büroleiterin der RLS in Quito) 2012 im Dietz Verlag herausgegebene Buch „Demokratie, Partizipation, Sozialismus“. Die Kontroverse erschien in der neuesten Ausgabe der LuXemburg: http://www.zeitschrift-luxemburg.de/kontrovers-sozialismus-des-21-jahrhunderts/

Im Namen des Lateinamerika-Teams wünsche ich Ihnen/Euch einen schönen Sommer

Angela Isphording

Angela Isphording | Rosa Luxemburg Stiftung | Zentrum für internationalen Dialog und Zusammenarbeit | Referentin Lateinamerika | Departamento América Latina Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin | Tel. 030-44310-460; Fax 030-44310-180| E-Mail: | www.rosalux.de

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