FG BRD Kuba e.V. Essen: Presseerklärung zur Attacke auf Präsident Evo Morales

04.07.2013

Am 03.07.2013 wurden dem Flugzeug des bolivianischen Präsidenten Evo Morales im Rahmen einer konzertierten Aktion von USA und einigen EU-Staaten die Überflug- bzw. Landerechte verweigert, was einem eklatanten Bruch diplomatischer Gepflogenheiten und des Völkerrechts gleichkommt.

»Begründet« wurde diese Attacke auf die physische Unversehrtheit des bolivianischen Präsidenten damit, dass an Bord der bolivianischen Staatsmaschine evt. der von der US-Regierung gejagte Whistleblower Edward Snowden gewesen sein könnte.

Die internationale Politik wird mit dieser Ungeheuerlichkeit zurückversetzt in die finstersten Zeiten des originären, rassistischen Kolonialismus.

Wir hoffen, dass die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten diesen flagranten Angriff auf die Person des Präsidenten Evo Morales sowie den souveränen Plurinationalen Staat Bolivien, der zugleich einen Angriff auf alle Staaten des Südens darstellt,  in allen in Frage kommenden internationalen Gremien incl. der UNO thematisieren wird.

Der »klassische« Kolonialismus gehört ebenso wie der Neokolonialismus in die Mottenkiste der Geschichte. Die Zeit des »Weltcowboys« USA und seiner europäischen »Hilfssheriffs« ist unwiderruflich vorbei.

Eine friedliche Entwicklung der Welt kann es nur bei strikter Gleichberechtigung aller Staaten geben.

Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit dem Präsidenten Evo Morales sowie dem Volk des souveränen Plurinationalen Staat Bolivien und den Völkern Lateinamerikas und der Karibik.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V,

Regionalgruppe Essen

i.A. Heinz-W. Hammer. Vorsitzender

 

FG BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen, www.cubafreundschaft.de,

c/o Heinz-W. Hammer, Holtener Straße 2, 45143 Essen, Tel. & Fax: 0201 – 622 630

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»Vor allem bewahrt Euch stets die Fähigkeit, jede Ungerechtigkeit, die irgendwo auf der Welt begangen wird, aufs tiefste zu empfinden.

Das ist der schönste Charakterzug eines Revolutionärs.«

Che Guevara im Abschiedsbrief an seine Kinder, 1966

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