18. – 22. April, Universität von Bogotá, Kolumbien nationaler Kongress für den Frieden

Vom 18. bis zum 22. April, tagte in der staatlichen Universität von Bogotá, Kolumbien der nationale Kongress für den Frieden. Eingeladen hatte der Congreso de los pueblos. Die plurale linke Basisströmung geht auf eine Initiative von Indigenen aus dem Südwesten Kolumbiens im Jahr 2008 zurück. Der Congreso versteht sich als ein Parlament von unten und hat in den vergangenen Jahren bereits zu mehreren Themen sogenannte Mandate verabschiedet. Dieses Jahr konzentrierte sich die Diskussion erwartungsgemäß auf die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung Santos und der FARC-Guerrilla. Die Mehrheit der 20.000 Delegierten forderte an dem Friedensprozess beteiligt zu werden, damit es nicht nur zu einem formalen Frieden kommt, sondern auch die politischen und sozialen Ursachen des Konflikts beseitigt werden. Miriam Lang, Leiterin des Regionalbüros der RLS in Quito, Ecuador, nahm an dem Kongress teil und berichtet über den Prozess: http://www.rosalux.de/publication/39427/buendnis-fuer-frieden-in-kolumbien.html

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