Die Kalten Krieger der IGfM und ihr Kreuzzug gegen Kuba

Beitrag zur Demaskierung sich seriös gebender Handlanger der USA

(Entwurf, Bausteine)

Hier bei uns im Lande agiert eine Kalte-Kriegs-Organisation vor allem gegen Kuba. Dabei versteckt sie sich hinter einem seriösen Namen, nutzt ein UN-ähnliches Emblem, wird von rechtskonservativen Kreisen unterstützt und instrumentalisiert konservative Persönlichkeiten für ihre Machenschaften. Das ist die sogenannte “Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGfM) mit Sitz in Frankfurt/M.

Hetze gegen Kuba: Auf ihrer Webseite, in Flugblättern und Broschüren und Ausstellungen, auf Veranstaltungen und in Medienbeiträgen hetzt die IGfM gegen Kuba mit maßlosen Übertreibungen. Vor allem der IGfM-Sprecher Martin Lessenthin tut sich hervor. 2006 schrieb er: „Raul [Castro], der sich öffentlich wie sein älterer Bruder fast immer in Kampfuniform zeigt, ist in besonderer Weise als Menschenrechtsverletzer profiliert. Er gilt als Eckpfeiler der kubanischen Militärdiktatur und war und ist für den Demagogen Fidel immer der bereitwillig unauffällige Exekutor von politischen Verbrechen und Verfolgung gewesen.“ Offenkundig wurde die Hetze, als im Juli 2012 der vom „freien“ Westen produzierte Stardissident Oscar Paya bei einem Autounfall ums Leben kam: die IGfM verbreitete umgehend den Verdacht, das hätten Sicherheitsdienste Kubas gemacht. Die über Kuba gewöhnlich uninformierten Massenmedien griffen das begierig auf. Schnell stellte sich heraus, dass der Fahrer wegen völlig überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das neue Auto verlor – er wurde von einem Gericht wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Interessant: er war ein rechtskonservativer Jungpolitiker aus Spanien. Mit einem weiteren Fahrgast wollten sie mehrere Tausend Dollar für den Aufbau einer Oppositionsgruppe investieren. Dies aber wurde in den „freien“, Profitmaximierenden Massenmedien selbstverständlich nicht berichtet!

Quelle USA: Soweit einzuschätzen ist, stellen rechte exilkubanische Gruppen in Florida die Hauptquelle für derartige verleumderische Desinformationen dar. Zitiert werden vom CIA und anderen US-Agenturen bezahlte und unterstützte Leute, zwielichtige Gestalten, teilweise Kriminelle. Und ein Blick zurück zeigt, wes Un-Geistes Kind die IGfM ist.

Hintergründe: Die IGfM wurde 1972 unter starkem ideologischen Einfluss einer ehemals Hitler-treuen russischen Organisation (!) gegründet, dem »Bund russischer Solidaristen« (ROWS, umbenannt in NTS). Demnach sind bzw. waren in der Gruppe rechtskonservative bis -extremistische Personen wie Otto von Habsburg, Konrad Löw und Lothar Bossle aktiv. Aber auch Kriminelle und Neofaschisten waren/seien in führenden IGfM-Positionen im Einsatz. Kontakte habe es demnach mit der NPD, den Republikanern, der totalitären Mun-Sekte, vereinzelt auch mit den türkischen Neofaschisten der »Grauen Wölfe« und der CIA gegeben.

Distanzierungen gegen die IGfM: Aufgrund der mehr als dubiosen Machenschaften der IGfM haben immer wieder führende Mitglieder wie Cornelia Gerstenmaier, der Staatsrechtler Martin Kriele und der sowjetische Dissident Wladimir Bukowski die Gruppe verlassen. Ende 1987 verurteilte die 42. Generalversammlung der Vereinten Nationen »die sogenannte Internationale Gesellschaft für Menschenrechte« sogar als »Agenten« des südafrikanischen Rassistenregimes »scharf« wegen »dunkler und verleumderischer Desinformationskampagnen«.

Seriöse und anerkannte Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch kooperieren bewusst nicht mit der IGfM.

Fatale Kumpanei: Demgegenüber lassen sich einige (wohlmeinende?) konservative PolitikerInnen von der IGfM „einwickeln“ und instrumentalisieren, wie z.B. Bundesfamilienministerin Kristine Schröder mit einer “Patenschaft“ für eine kubanische „Dissidentin“. Vielleicht stecken dahinter alte hessische Seilschaften? Die IGfM schafft es punktuell immer wieder, durch geschicktes Manövrieren und Manipulieren angesehene Personen und Institutionen zur Imageaufbesserung für ihren ideologischen Kreuzzug gegen Kuba zu „gewinnen“. Mit einem Stil wie der Boulevardpresse bauschen sie Einzelfälle auf, und schaden der Sache der Menschenrechte!

Wirklich skandalös ist die Unterstützung der IGfM durch rechte Einzelpersonen und Gremien der CDU, der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), sowie einzelnen FDP-Personen und der Friedrich-Naumann-Stiftung: vereint im blindwütigen und faschistoid kultivierten Antikommunismus. Finanziell wird die IGfM für einige Projekte durch die EU unterstützt.

Handlanger des US-Imperialismus: Fast alle der von der IGfM als “Menschenrechtsverletzungen” in Kuba so schrill skandalisierten Maßnahmen sind bei genauerem Hinsehen und Analysieren pragmatische und legale Abwehrmaßnahmen Kubas gegen fabrizierte “Dissidenten” und Eskalationsstrategien, die meist vom ärgsten und gefährlichsten Feind emanzipatorischer Bewegungen und Akteure produziert werden: der militärischen Supermacht USA. Sie versuchen, das sozialistische Kuba seit der dort erfolgreichen Revolution von 1959 mit allen (!) Mitteln zu zerstören.

Die IGfM fungiert als Handlanger dieser völkerrechtswidrigen und destruktiven Aktivitäten, agiert mit seinen diversen Destabilisierungsmaßnahmen als Kollaborateur der exilkubanischen Banden aus den USA.

Funktion: All diese geschieht vor einer von den US-Administrationen und ihrem übermächtigen Sicherheitsapparat (militärisch-industriell-geheimdienstlicher Komplex) ausgehenden Drohkulisse gegen linke, progressive Staaten und Bewegungen – insbesondere gegen die linken Bestrebungen in Lateinamerika und vor allem ALBA. Aktuell ist eine Entspannung im Verhältnis der EU und einiger EU-Staaten gegenüber Kuba zu verzeichnen. Und da kommt die Rolle der IGfM wieder ins Spiel: mit ihrer Hetze gegen Kuba soll eine Annäherung zwischen EU und Kuba wieder einmal – wie schon zuvor – blockiert werden.

Gegen die Machenschaften der IGfM setzen wir – die Solidaritätsgruppen – uns vehement ein!!

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