Navanethem Pillay, Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschrechte, empfing Ehefrauen der Cuban 5

2. März 2013: Die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navanethem Pillay, sprach ihre Unterstützung der Aktionen zugunsten der in den Vereinigten Staaten festgehaltenen fünf kubanischen antiterroristischen Kämpfer aus und sagte, sie werde ihr Bestes tun, um eine Lösung für den Fall zu finden.
Pillay empfing die Ehefrauen von René González und Gerardo Hernández, Olga Salanueva und Adriana Pérez in Genf zum dritten Mal.
René González und Gerardo Hernández wurden 2001 zusammen mit Antonio Guerrero, Fernando González und Ramón Labañino, bekannt als die Cuban Five, von einem Gericht in Miami extrem hohe Strafen erteilt, nachdem sie in Florida ansässige gewaltbereite Organisationen beobachtet hatten, die Terroranschläge auf Kuba planten.
René González verbüßt zurzeit, nach 13-jährige Gefängnishaft, eine Bewährungszeit in den USA.
Während des Treffens mit der Hochkommissarin sagte Olga Salanueva, die ihrem Ehemann auferlegte Bewährung, sei absurd, da es ihm verwehrt sei, in sein Land und zu seiner Familie zurückzukehren.
Die beiden Frauen betonten die Bedeutung der Vermittlung der Vereinten Nationen zur Herbeiführung einer endgültigen Lösung im Fall der Cuban Five.
Sie baten die UN-Beamtin auch, ihnen zur Erlangung eines Einreisevisums zu verhelfen, damit sie ihre Ehemänner in den Vereinigten Staaten besuchen könnten.
Die UN-Hochkommissarin erkannte an, dass die Visumsverweigerungen durch die US-Behörden eine Menschenrechtsverletzung darstelle, die nicht als zusätzliche Strafe hätte benutzt werden dürfen.
Laut der ständigen Kubanischen Vertretung in Genf, habe Pillay ihre Unterstützung und ihre Absicht bekundet, ihr Bestes für eine Lösung des Falles zu tun.
(Quelle: ACN vom 28. Februar 2013)

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