Lateinamerika-Experten betonen Bedeutung der Chávez-Regierung

Pressemitteilung des Lateinamerika-Portals amerika21.de

9. März 2013

Lateinamerika-Experten betonen Bedeutung der Chávez-Regierung

Berlin/Bern, 9.03.2013. Lateinamerika-Experten aus Deutschland und der Schweiz haben nach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez (1954-2013) die Errungenschaften von dessen Regierung hervorgehoben.

Nach Ansicht des Historikers und Venezuela-Kenners Michael Zeuske ist mit Chávez “die Hoffnung der Armen in Lateinamerika gestorben”. Er habe viel für Venezuela sowie die 60 Prozent der Menschen getan, die ihn immer wieder gewählt haben. „Nach seinem Tod ist Chávez nun wirklich unbesiegbar“, fügte der Historiker an.

Der Schweizer Onkologe Franco Cavalli äußerte sich auf Amerika21.de-Anfrage zu der Krankheit des Anführers der Bolivarianischen
Revolution. Hugo Chávez habe immer zuerst an seinen politischen
Pflichten und an seiner Regierungsfunktion gedacht hat, erinnerte sich der ehemalige Präsident der Internationalen Vereinigung gegen den Krebs (IUCC). „Er hat die Ratschläge der Ärzte nicht befolgt, sich Zeit für die Behandlung seiner Krankheit zu nehmen. In diesem Sinne hat er sich sicher ein Stück weit ‚geopfert’“, sagte Cavalli. Dies erkläre auch die sehr emotionale Zuneigung zu dem „Comandante“.

Ebenfalls gegenüber amerika21.de hatte der Schweizer Soziologe und
Mitarbeiter des Menschenrechtsausschusses der UNO, Jean Ziegler, die
sozialpolitischen Erfolge der linksgerichteten Regierungen in
Lateinamerika bereits Ende Januar hervorgehoben. Die alternativen
Ansätze in der Süd-Süd-Kooperation Lateinamerikas seien “exzellente
Beispiele für die Risse in der Mauer der weltweiten Unterdrückung, von
der Che Guevara einmal gesprochen hat”, sagte Ziegler in dem Interview.

Den gesamten Beitrag mit allem Kommentaren finden Sie hier:
http://amerika21.de/2013/03/80747/meinungen-chavez


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