UNO-Funktionär Ziegler lobt Sozialpolitik der ALBA-Staaten

Pressemitteilung des Lateinamerika-Portals amerika21.de

31. Januar 2013

Berlin/Bern/Santiago de Chile, 31.01.2013 Der Schweizer Soziologe und Vizepräsident der Beratenden Kommission des Menschenrechtsausschusses der UNO, Jean Ziegler, hat im Gespräch mit dem Lateinamerika-Portal amerika21.de die sozialpolitischen Erfolge der linksgerichteten Regierungen in Lateinamerika hervorgehoben. Als positives Beispiel nannte der ehemalige Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung (2000-2008) unter anderem das Wahlprogramm des bolivianischen Präsidenten Evo Morales mit der Initiative “Null Unterernährung” (Desnutrición Cero).

Die Einschätzung Zieglers deckt sich mit der jüngsten Entwicklung in Lateinamerika. Nach dem Gipfeltreffen der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC) am vergangenen Wochenende in Santiago de Chile hat Venezuela Außenminister Elías Jaua eine Folgekonferenz des Staatenbündnisses über den Kampf gegen Hunger und Armut angekündigt. Dieses Treffen der 33 Mitgliedstaaten werde von Venezuela ausgerichtet, sagte Jaua.

Ziegler sagte dazu im Gespräch mit amerika21.de: “Ich kann Ihnen also eine ganze Reihe von ganz konkreten Initiativen und Unternehmungen nennen, die überall in Venezuela, Kuba, Ecuador und Bolivien den Hunger zwar nicht eliminiert haben, aber die im Begriff sind, ihn zu eliminieren”. Das habe er in seiner Funktion als Sonderberichterstatter der UNO bezeugen können.

Den Bericht finden Sie hier: http://amerika21.de/2013/01/76543/ziegler-hunger-alba

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