Schweizer Krebs-Arzt verteidigt Informationspolitik Venezuelas zu Hugo Chávez

Pressemitteilung des Lateinamerika-Portals amerika21.de

8. Februar 2013

Schweizer Krebs-Arzt verteidigt Informationspolitik Venezuelas zu Hugo Chávez

Bern/Caracas, 08.02.2013. Der Schweizer Onkologe Franco Cavalli hat im Interview mit dem Lateinamerika-Portal amerika21.de Verständnis für die Entscheidung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez gezeigt, seine Krebserkrankung in Kuba behandeln zu lassen. “Ich glaube, dass Hugo Chávez mit Recht um seine Gesundheit hätte fürchten müssen, wenn er von den Oberschichtsärzten behandelt worden wäre”, sagt der ehemalige Präsident der Internationalen Vereinigung gegen den Krebs (IUCC). Zudem sei die kubanische Medizin weltweit für ihre Qualität bekannt.

Die Kritik an der Informationspolitik der Regierung teilt Cavalli nur bedingt. “Von Anfang an haben internationale und imperialistische Akteure wegen der Krebserkrankung von Präsident Hugo Chávez große Hoffnung geschöpft”, sagt er. Das erkläre, warum die venezolanische Regierung und Chávez selbst die Öffentlichkeit nicht über alle Details informiert haben. Das Wesentliche sei aber immer wieder mitgeteilt worden. “Und schließlich gibt es auch noch eine Privatsphäre, die in solchen Fällen gewahrt bleiben sollte”, so Cavalli.

Der Onkologe zieht zudem den Vergleich zu Frankreich: “Vergessen wir nicht, dass die Franzosen zum Beispiel über die Krebserkrankung ihrer Präsidenten Georges Pompidou und François Mitterand erst nach deren Ableben erfahren haben”, erinnert Cavalli: “Dennoch beschweren sich nun auch französische Medien darüber, dass die venezolanische Regierung angeblich zu wenig über die Erkrankung von Hugo Chávez informiert.”

Den vollständigen Text finden sie hier: http://amerika21.de/2013/02/77140/venezuela-chavez-krebs

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