Erdölförderung vor Kubas Küste scheitert erneut

Havanna. Zum zweiten Mal binnen weniger Monate ist vor der kubanischen Küste die Erschließung eines Erdölfeldes gescheitert. Laut einer Mitteilung der staatlichen Erdölgesellschaft Cubapetróleo mussten die Bohrungen im Golf von Mexiko abgebrochen werden, weil die Gesteinsschichten unter dem Meeresboden nicht durchbrochen werden konnten.

Das Vorhaben sei von der Erdölgesellschaft Petronas aus Malaysia und dem russischen Unternehmen Gazprom Neft vorangetrieben worden, heißt es in der Erklärung, die von der staatlichen kubanischen Tageszeitung Granma veröffentlicht wurde. Demnach seien die Unternehmen bei den Bohrungen “auf eine geologische Struktur gestoßen, bei der die Gesteinsschichten sehr kompakt sind”. Aus diesem Grund habe sich eine weitere Erschließung des Offshorefeldes nicht gelohnt

Es ist der zweite Rückschlag bei der angestrebten Ausbeutung der Erdölvorkommen in kubanischen Gewässern, die auf 20 Milliarden Barrel geschätzt werden. Weitere Versuche, das Erdölfeld zu erschließen, sollen nun von der venezolanischen Erdölgesellschaft PdVSA übernommen werden.

(hneu/granma/infolatam) – amerika21.de – ). August 2012

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