Cuba Sí Berlin: Aufruf: Teilnahme an DDR-Vertragsarbeiter-Veranstaltung

Liebe Freunde,

bei unserer Sitzung des Koordinierungsrats am Mittwoch hatten wir bereits auf eine skandalös einseitig aufgemachte Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Hellen Panke und des Zentrums für Demokratie aufmerksam gemacht – hier noch einmal der Inhalt und die Veranstaltungsdaten schwarz auf weiß und zum Weiterleiten und Mobilisieren.

Es geht vor allem um die Ausstellungseröffnung zum Thema Vertragsarbeiter am 3. September. Allein schon die Wortwahl ist skandalös einseitig: “marode DDR-Wirtschaft, billige Arbeitskräfte auf Zeit, junge Menschen, die in ihrer Heimat weniger verdienten oder Krieg und zerstörter Wirtschaft zu entfliehen suchten”. Kein Wort von Facharbeiterausbildung zur Stärkung des Herkunftslandes.

 

Wir sollten dieser einseitigen Delegitimierungs-Geschichte inhaltlich und personell etwas entgegensetzen! Wer kennt ehemalige Vertragsarbeiter, die aus ihrer Sicht berichten könnten?

Also, merkt Euch Montag, den 3. September, um 18:00 Uhr vor – Veranstaltungsort ist das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) beim Michael-Brückner-Haus, Michael-Brückner-Str. 1/ Spreestraße, direkt gegenüber S-Bhf. Schöneweide.

Mit solidarischen Grüßen

Cuba Sí,  AG in der Partei DIE LINKE

Kleine Alexanderstraße 28, D – 10178 Berlin,  Tel.: +49 (0) 30 2400 9455, Fax: +49 (0) 30 2400 9409

E-Mail: , Web: www.cuba-si.org

Hier der Flyer: 120809_Bruderland ist abgebrannt_Ausstellung und Veranstaltungen

Hier der Auszug aus dem Protokoll:

– 3. September 2012: Ausstellungseröffnung „Bruderland ist abgebrannt“ der
Rosa-Lux-Stiftung, der Hellen Panke und des Zentrums für Demokratie um
18:00 Uhr mit unerhörtem und skandalös einseitigem Einleitungstext: „Über
90.000 Vertragsarbeiter_innen halfen noch 1989 dabei, in der maroden DDRWirtschaft
die Pläne zu erfüllen. Damit war fast die Hälfte aller in der DDR
lebenden Ausländer Vertragsarbeiter_innen, ins Land geholt als billige
Arbeitskräfte auf Zeit. Sie kamen aus Ungarn, Polen, Algerien, Kuba, Mosambik,
Vietnam, Angola, Nordkorea und China. Es waren junge Menschen, die in ihrer
Heimat weniger verdienten oder Krieg und zerstörter Wirtschaft zu entfliehen
suchten.“ – Rege Teilnahme und kritische Richtigstellung dieser Delegitimierungsansätze
der DDR-Geschichte sind unbedingt erwünscht! Veranstaltung
findet statt im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) beim Michael-
Brückner-Haus, Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße, direkt gegenüber S-Bhf.
Schöneweide

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