Barro Blanco: Deutschland soll Finanzierung zurückziehen

Dieser Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 1002

Donnerstag, den 05. Juli 2012
von Guadalupe Rodríguez*

Foto: Katy Yan/internationalrivers.org(Fortaleza, 21. Juni 2012, adital).- Mitglieder der am Fluss Tabasará ansässigen indigenen und Umweltbewegung M10 (Movimiento 10 de Abril) haben sich in einem Brief an den deutschen Botschafter in Panama gewendet. Grund für das Schreiben ist das Wasserkraftprojekt Barro Blanco. Der Botschafter solle sich dafür einsetzen, dass die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft DEG die Finanzierung, die sie dem Bau des Kraftwerks zugesagt hat, zurückziehe. Er wird aufgefordert in die Konfliktregion zu reisen, um sich persönlich von den Abweichungen zu überzeugen, die das Bauunternehmen begangen und deren sich die DEG zum Komplizen gemacht hätte.

http://www.npla.de/de/poonal/3872

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