40000 Schußwaffen im Sambodrom von Rio vernichtet

Rio de Janeiro. Martialische Dampfwalze statt leichtbekleideter Samba-Tänzerinnen: In einer spektakulären Aktion hat die brasilianische Polizei im berühmten Sambodrom von Rio de Janeiro 40000 Schußwaffen vernichtet. Die Gewehre und Pistolen wurden am Montag anläßlich des internationalen Tages zur Vernichtung leichter Waffen mit einer Dampfwalze plattgefahren. Die nun zerstörten Waffen wurden entweder beschlagnahmt oder freiwillig abgegeben. Die Polizei wollte mit der Aufsehen erregenden Aktion ein Zeichen gegen Gewalt setzen. Brasilien gilt als eines der gewalttätigsten Länder der Welt. In den vergangenen zehn Jahren sammelte die brasilianische Polizei fast 150000 Schußwaffen ein. Seit Mai werden täglich Hunderte eingezogene Waffen zerstört, bis Ende des Jahres sollen 120000 Waffen unbrauchbar gemacht werden.

(AFP/jW)

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