Veranstaltungen des Lateinamerika Arbeitskreis des Nord Süd Forum München

Liebe Interessierte,

In Kooperation mit diversen Partnern veranstaltet der Lateinamerika Arbeitskreis des Nord Süd Forum München im Juni und Juli eine Reihe interessanter Veranstaltungen!
Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen und würden uns freuen, wenn Sie folgende Veranstaltungshinweise an Freunde, Bekannte und Interessierte weiterleiten würden.

Die beiden Veranstaltungsflyer finden Sie im Anhang nochmals als .pdf.

Flyer_CO2_web Migration_Mexiko_Ausstellung_Vortrag_Filme_Juli-12


Mo. 18. Juni 2012, 19:30 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Raum 211/212
CO2LONIZACIÓN – Was Grüne Ökonomie für Indigene bedeutet
Vortrag mit Filmbeitrag
Grüne Ökonomie heißt die neue Wunderwaffe, mit der der Klimawandel und das Artensterben gestoppt werden und nebenbei Millionen neue Arbeitsplätze entstehen sollen.
In Honduras wehren sich hunderte betroffene Gemeinden gegen den Bau von Staudämmen und Projekte des internationalen Klimaschutzes wie
REDD (Verringerung von Emissionenaus Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung) und CDM (Mechanis-men für umweltver trägliche Entwick-lung).
Denn diese Projekte aus dem internationalen Kohlendioxid-Handel bedeuten für sie vor allen Dingen: Vertreibung, Repression und Verlust ihrer Lebensgrundlagen.
Ihre GegnerInnen sind alte Bekannte: Die Nachfolgeregierung des Militärputsches 2009 so wie nationale und internationale Konzerne.

Die Referentin Bertha Cáceres ist Direktorin der Indigenen-Organisation COPINH und Trägerin des Eichstätter Shalom-Preises. In einem Vortrag mit Filmbeitrag
wird sie berichten, in wie weit sich die Maßnahmen der „Grünen Ökonomie“ mit den bekannten Mustern (neo-)kolonialer Machtverhältnisse vergleichen lassen.

Veranstalter: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, Lateinamerika Arbeitskreis des Nord Süd Forum München e.V. und Umweltinstitut München e.V
Mit finanzieller Unterstützung des BMZ

Infos unter:(089)4485945, 


Veranstaltungsreihe: Unsichtbare Opfer
Fotoausstellung, Vortrag und Filmabende zum Thema Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko
Jedes Jahr begeben sich tausende von Menschen ohne Aufenthaltspapiere auf eine risikoreiche Reise durch Mexiko mit der Hoffnung, in den USA Arbeit und Auskommen zu finden.
Die meisten kommen aus El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua. Willkürliche Verhaftungen, Erpressungen, Überfälle, Vergewaltigungen durch mexikanische
Polizeikräfte, Militär und kriminelle Gruppen sind alltäglich.Viele der Illegalen fallen Drogenbanden und Menschenhändlern in die Hände, die daraus ein gutes Geschäft
machen. Nur selten werden die Täter zur Verantwortung gezogen. Aufgegriffene werden rücksichtslos in ihre Heimatländer abgeschoben.
Angesichts der allgemeinen Rechtlosigkeit können sich viele der Migrant/innen glücklich schätzen, dass “nur” ihre Träume geplatzt sind anstatt auf dem Weg auch das Leben verloren zu haben.
Die von Amnesty International (Ko-Gruppe Hamburg) erstellte Ausstellung deckt Ursachen und Hintergründe der Migrationsbewegung auf und zeigt, dass es auch unter schwierigen
Bedingungen viel Hilfe und Solidarität von mexikanischen Gruppen für diese “unsichtbaren Opfer” gibt.

Die Ausstellung ist vom 01.07.2012 – 30.07.2012 im Foyer des EineWeltHauses zu sehen.

So. 1. Juli 2012, 17:30 -18:00 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Foyer
Eröffnung der Fotoausstellung durch Wolfgang Grenz, Amnesty International Hamburg

So. 1. Juli 2012, 18:30 -20:30 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Saal
Zwei Vorträge zum Ausstellungsthema
von Elizabeth Martínez (Verein Pacta Servanda e. V.) und Ana Lilia Pérez. Die mexikanische Journalistin hat Migrant/innen auf ihrem Weg durch Mexiko begleitet
und wird jetzt wegen ihrer investigativen Arbeit selbst verfolgt und bedroht ( mit Übersetzung deutsch/spanisch).

Di. 3. Juli 2012, 20:00 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Raum 211/212
Filmabend „Asalto al Sueño“
Dokumentarfilm „Asalto al Sueño“ (OmU) von Uli Stelzner 2006 über die Migration aus Mittelamerika in das Wunschland USA. Der Regisseur interviewt Migrant/innen
bei ihrem zermürbenden Warten auf die „Bestie“, den Zug nach Norden. Er wird Zeuge täglicher Übergriffe bewaffneter Grenzeinheiten, schleust sich in das nahe
gelegene Abschiebegefängnis ein und trifft Frauen, Männer und Kinder mit traumatischen Erlebnissen. Ein bewegter und bewegender Film über Anfang
und Ende, Hoffnung und Scheitern des Amerikanischen Traums.

Fr. 6. Juli 2012, 20:00 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Raum 211/212
Filmabend „De Nadie“
Der Dokumentarfilm „De Nadie“ ( OmU) des mexikanischen Regisseurs Tin Dirdamal von 2005 beschreibt den Leidensweg der Honduranerin Maria auf ihrem Weg durch
Mexiko in ihr Wunschland USA. Organisierte Verbrecherbanden, der auch viele Polizisten angehören, wissen dies zu verhindern. Der Film gewann beim
Sundance Festival 2006 den Publikumspreis.

Veranstalter der Reihe: Amnesty International, Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord-Süd Forum München e. V., Trägerkreis EineWeltHaus e.V.,Verein Pacta Servanda e. V.


Beste Grüße,
Bernhard


Bernhard Arnold

Nord Süd Forum München e.V.
c/o EineWeltHaus
Schwanthalerstr. 80 RG
80336 München
Tel. 089-85637523
Fax 089-85637525
Vereinsregister Nr. VR 13088
www.nordsuedforum.de

 

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