Fernández fordert Verhandlungen

UNO debattierte argentinisch-britischen Konflikt um die Malwinen

Pünktlich zum 30. Jahrestag der Niederlage Argentiniens im Krieg gegen Großbritannien um die Malwinen (Falkland Islands) hat das UN-Sonderkomitee für Entkolonialisierung die Regierungen beider Länder aufgefordert, durch Verhandlung eine Lösung des bis heute andauernden Konflikts um die Inselgruppe im Südatlantik zu finden. Als erstes Staatsoberhaupt ihres Landes hatte zuvor Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández vor dem Gremium gesprochen und angemahnt, den »anachronistischen Kolonialismus« aufzugeben sowie eine sich auf den Dialog zwischen den beteiligten Seiten stützende »neue Etappe der Geschichte« aufzubauen, wie die argentinische Nachrichtenagentur Télam berichtete. Unterstützt wurde die argentinische Präsidentin durch die Länder Lateinamerikas. Für deren Staatenbund CELAC erklärte Chiles Vizeaußenminister Fernando Schmidt, die Region verteidige Argentinien bei dessen Bemühen um Rückgewinnung der Souveränität über die Malwinen und verlange direkte Verhandlungen zwischen London und Buenos Aires. (jW)

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