Späte Gerechtigkeit in Guatemala?

Dieser Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 996
Späte Gerechtigkeit in Guatemala?
Freitag, den 25. Mai 2012

von Markus Plate

Ros Montt. Foto: Archiv(Berlin, 25. Mai 2012, npl).- José Efraín Ríos Montt gilt als das Symbol für die Gräueltaten des guatemaltekischen Staates während der jahrzehntelangen Militärdiktatur, der in dem kleinen zentralamerikanischen Land geschätzte 200.000 Menschen zum Opfer fielen. Als Juntachef von 1982 bis 1983 soll er mindestens elf Massaker an indigenen Dorfgemeinschaften befohlen haben. Nun, fast genau dreißig Jahre später, soll Ríos Montt endlich der Prozess gemacht werden.
http://www.npla.de/de/poonal/3817

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