»Kuba hat die vage Hoffung auf einen Austausch«

25.04.2012
Hamburger Völkerrechtler informierte in den USA dort über die inhaftierten »Cuban Five«.
Ein Gespräch mit Norman Paech
Interview: Mirko Knoche

Sie sind soeben aus den USA zurückgekehrt, wo Sie sich für die »Cuban Five« eingesetzt haben – für kubanische Staatsbürger also, die wegen Spionagevorwürfen in Florida zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt sind. Welchen Stellenwert hat der Fall?
Die fünf Verurteilten haben für die kubanische Regierung und Gesellschaft die Bedeutung, die in Israel Gilat Schalit zukam, einem Soldaten, der im Gazastreifen Gefangener der Hamas war. Die Männer in Miami wurden bereits vor 15 Jahren zu Haftstrafen zwischen 15 Jahren und zweimal lebenslang verurteilt. Das Verfahren war grob unfair und genügte rechtsstaatlichen Maßstäben überhaupt nicht. Nachdem die Mittel auf juristischem Wege fast vollständig ausgeschöpft sind, strebt die Regierung in Havanna eine politische Lösung an und will für eine Begnadigung entsprechenden Druck auf Washington aufbauen.
http://www.jungewelt.de/2012/04-25/048.php
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Liebe Brigitte,

leider hat JW meine Korrekturen an dem Interview nicht berücksichtigt. Es sind etliche Fehler und Missverständnisse darin.
Deshalb sende ich Dir die korrigierte Fassung, falls Du damit arbeiten willst.
Viele Grüße
Norman

JW-Cuban-Five.pdf
Und hier die von Norman Peach zur Verfügung gestellt korrigierte Version.
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