Indígenas mobilisieren zur Rio+20

Dieser Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 985
Indígenas mobilisieren zur Rio+20
Dienstag, den 06. März 2012

von Andreas Behn, Rio de Janeiro

(Berlin, 06. März 2012, npl).- Die Bewohner von Rio de Janeiro werden Cariocas genannt. Es ist ein Wort aus der Indígena-Sprache Tupi und bedeutet soviel wie „Haus des weißen Mannes“. Schon lange leben keine Tupis mehr in der Region – die portugiesische Kolonisation vertrieb oder versklavte die Tupi-Gemeinden, die bis vor 500 Jahren fast die gesamte Atlantikküste von Südbrasilien bevölkerte. In anderen, abgelegenen Regionen des Landes haben viele Indígena-Gemeinden überlebt und sich mittlerweile organisiert. Sie kämpfen für ihre Landrechte und für die Anerkennung ihrer Kultur.
http://www.npla.de/de/poonal/3729

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