Partners in Leadership

Newsletter vom 16.02.2012 – Partners in Leadership (II)

BERLIN (Eigener Bericht) – Mit einer neuen außenpolitischen Strategie
sucht die Bundesregierung die Spielräume ihrer globalen Machtpolitik
zu erweitern. Das “Gestaltungsmächte-Konzept“, das in der vergangenen
Woche nach seiner Verabschiedung durch das Bundeskabinett der
Öffentlichkeit vorgestellt wurde, sieht vor, regionale Führungsmächte
in Lateinamerika, in Afrika und in Asien zu Verbündeten zu gewinnen.
Mit ihrer Hilfe soll es möglich sein, deutsche Interessen in aller
Welt noch stärker als bisher zu verwirklichen. Hintergrund sind die
weltweiten Kräfteverschiebungen – so etwa der Aufstieg Chinas -, aber
auch das Berliner Bestreben, sich unabhängig von den USA auf allen
Kontinenten einen größeren Einfluss zu sichern
. Die Bundesrepublik
könne bei dem Versuch, ihre globale Stellung auszubauen, zwar
Ressourcen der EU nutzen, dürfe ihre eigenen Ziele jedoch keinesfalls
“einer voreiligen Europäisierung” opfern, heißt es in einer Analyse,
mit der das aktuelle “Gestaltungsmächte-Konzept” vorbereitet wurde.
Die Strategie, die umfassende zivile Ressourcen der deutschen
Gesellschaft zum Zweck der Einflussexpansion nutzen will, beinhaltet
ebenfalls eine starke Ausweitung der polizeilichen und der
militärischen Kooperation.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58270

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