London militarisiert Südatlantik

Argentinien bringt Konflikt um die Malwinen vor die UNO
Argentinien bringt den Streit um die Inselgruppe der Malwinen (Falkland Islands) vor den UN-Sicherheitsrat und die Generalversammlung der Vereinten Nationen. Das kündigte Präsidentin Cristina Fernández am Dienstag (Ortszeit) in Buenos Aires an. Die Beschwerde des südamerikanischen Landes richtet sich gegen eine »Militarisierung« des Südatlantiks durch Großbritannien. Mit der Entsendung eines modernen Kriegsschiffes in die Region sei London erneut dabei, die Lage in der Region zuzuspitzen, kritisierte Fernández bei einer Veranstaltung in Buenos Aires. Die Tatsache, daß es auf der Welt noch immer 16 koloniale Enklaven gäbe, sei ein Anachronismus, erklärte die Präsidentin, und wies darauf hin, daß zehn dieser Gebiete von London beherrscht werden.

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