Alternativen zu bestehenden “Lösungen” …

 

Hier ein Auszug aus einer Info, die ich von Klaus Piel erhalte habe und von Harald Bier verfasst wurde im Zusammenhang mit Veranstaltungsplanungen.

Also erst einmal zu dem was ich tue: Ich studiere Humanitäre Hilfe (NOHA Master) an der RUB und in Bilbao.
Im Moment bin ich in Spanien, wo ich noch bis Mitte Juni bleiben werde. Selbstverständlich behandeln wir alle Themen der Humanitären Hilfe, ich bin jedoch auf der Suche nach Alternativen zu bestehenden “Lösungen”. Mir scheint die eigenständige Versorgung mit Nahrungsmitteln der erste, grundlegende Schritt zu Autonomie und Demokratie zu sein. Sich aus der Abhängigkeit von Großkonzernen und staatlichen Hilfen (sofern es diese gibt) zu lösen, Mehrwert erwirtschaften zu können und die eigene Gesellschaft zu stärken und formen zu können – für mich ist das sehr wohl ein soziologisches Thema.
Ihr beschäftigt euch doch oft mit Cuba, da seid ihr doch sicher auch informiert, was die Umstellung der industrialisierten Produktion auf eine lokale bewirken kann.
Zu anderen Themen könnte ich aber auch referieren, wenn ihr interessiert seid. Sicher wären auch einige meiner Kollegen bereit.
Hier noch ein Link zu einem Film, für den ich mich engagiere und in dem es auch ein Kapitel über Cuba gibt:
http://www.voicesoftransition.org/
Eine Vorstellung ließe sich organisieren, auch eine Vorführung des letzten Teils zu Cuba.

… ist das Themenfeld Terra Preta, ihre Herstellung und Potenziale. Es geht dabei um eine anthropogene Schwarzerde, die im Amazonasgebiet gefunden wurde und die aufgrund ihrer außergewöhnlich hohen Fruchtbarkeit auf Interesse gestoßen ist.
Mit der Terra Preta Technik wäre es möglich, ein vielfaches der Menschen zu ernähren, die heute auf unserem Planeten wohnen und das dezentral, ohne große Konzerne, ohne petrochemische Düngemittel und sonstige Abhängigkeiten.
Ich denke das bietet enormes Potenzial, die Situation eines Großteils der Weltbevölkerung zu verbessern.
Im Moment suche ich ein Projekt, bei dem ich mich hierzu einbringen kann, um dann darüber meine Magisterarbeit zu schreiben.
Hast du schon von Las Gaviotas in Kolumbien gehört? Vielleicht könnte ich daran anknüpfen. Über Gunter Pauli und seine “Blue Economy” hätte ich da ggf. bereits Kontakte.

Beste Grüße und bis bald!
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Harald Bier, M.A.
(Wirtschafts)Geograph
mail.
http://www.voicesoftransition.org/

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