Armut in Lateinamerika auf 20-Jahrestief

CEPAL sieht Armut auf tiefstem Stand seit 1990. Weiter mehr als 170 Millionen Menschen in Armut
Von Jan Kühn amerika21.de 04.12.2011 00:01

Santiago de Chile. Die Zahlen der in Armut lebenden Menschen in Lateinamerika befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Seit 1990 lebten nie so wenige Menschen in Armut, wie 2010. Dies geht aus einem Bericht der Wirtschaftskommission der UNO für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) hervor, der vergangenen Dienstag in Chile vorgestellt wurde. Demnach ist die absolute Zahl der Armen von 204 auf 177 Millionen gesunken. Prozentual betrachtet, entspricht dies einem Rückgang um 17 Prozentpunkte von 48,4 auf 31,4 Prozent. Die sinkende Tendenz hat sich auch im laufenden Jahr fortgesetzt, erklärte die Generalsekretärin der CEPAL, Alicia Bárcena. Für 2011 rechnet die Organisation mit einer Reduzierung auf 174 Millionen bzw. 30,4 Prozent.
http://amerika21.de/nachrichten/2011/12/42436/armut-cepal

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.