Mord für Sojaanbau

Tainã Mansani und Mario Schenk, São Paulo
Am 18. November wurde zum wiederholten Mal ein Indigenen-Camp in Brasilien überfallen. Dabei schossen vermummte Pistoleiros auf die rund 520 Indigenen. Sie ermordeten deren Anführer Nísio Gomes und verschleppten drei Kinder. Das Lager gehört Angehörigen der Ethnie Guarani-Kaiowá in Mato Grosso do Sul, einem der südwestlichen Bundesstaaten Brasiliens und liegt zwischen zwei großen Großgrundbesitztümern, sogenannten Fazendas.

http://www.jungewelt.de/2011/11-28/027.php

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