Fragen aus Irland zum Tod von Osama Bin Laden

Liebe Compañer@s,

unser irischer Compañero Simon McGuinness, mit dem gemeinsam wir, d.h. einige Komiteeler + Graciela Ramírez, Koordinatorin des Internationalen Komitees in Kuba, bespw. 2004 schon für die Nominierung der Fünf für den Friedensnobelpreis gekämpft hatten (Im Januar 2005 stellte sich heraus, dass sie tatsächlich zusammen mit 200 anderen Kandidaten nominiert worden waren.)

fragte sich folgendes:
5. Mai 2011: Simon McGuinness aus Irland fragt sich zur Ermordung Osama Bin Ladens, wie wohl der “bellende Mob”, der die Fernsehübertragungen dazu auf dem Times Square lauthals begrüßte, auf folgende Meldung reagiert hätte.
“Der kubanische Präsident Raúl Castro hat einen erfolgreichen Überfall auf die Villa von Luís Posada Carriles bekannt gegeben und berichtet, dass der Terrorist, seine Frau sein Sohn und einige nicht identifizierte Personen nach einem Schusswechsel von einem kubanischen Kommando getötet worden seien. Sein Körper sei fotografiert und auf See bestattet worden. Kein Kubaner habe sein Leben verloren. Gott schütze Kuba”
Der Unterschied ist natürlich, dass Posada ein verurteilter Terrorist, ein bekennender Massenmörder und ein Justizflüchtling ist, den die US-Regierung sich weigert auszuliefern. Wir haben nur die Aussage des US-Präsidenten, dass Osama Bin Laden für jeden Terrorakt verantwortlich sei.
Der andere Unterschied ist, dass der kubanische Präsident seine politischen Gegner nicht umbringen lässt.
[Wie hätte wohl unsere Kanzlerin auf diese Meldung reagiert? – Frage d. Ü.]
(Quelle: Machetera vom 4. Mai 2011)

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