Gerardo Hernández’ Gesuch nach 28 U.S.C. § 2255

26. April 2011: Die US-Regierung hat beim Gericht beantragt, Gerardo Hernández’ Gesuch nach 28 U.S.C. § 2255, seine Strafe zu annullieren, auszusetzen oder zu korrigieren, abzulehnen und ihm ebenfalls eine Anhörung zu verweigern, in der seine Argumente und die gegen ihn vorgelegten so genannten Beweise analysiert würden.
Die offizielle Position wurde gestern in einem 123 Seiten umfassenden und mit drei Anhängen versehenen Dokument von Caroline Heck Miller, der leitenden Staatsanwältin im Verfahren gegen Gerardo, die es 2005 abgelehnt hatte, den Terroristen Luís Posada Carriles anzuklagen, dem Bundesgericht von Miami vorgelegt.
In naher Zukunft werden Gerardos Anwälte ihre Antwort einreichen, und die Richterin Joan Lenard ihre Entscheidung fällen.
Erinnern wir uns an die Worte von Leonard Weinglass:
“Das schlimmste, was irgend jemandem im US-amerikanischen Justizsystem passieren kann, ist es, allein zu sein. Solidarität ist notwendig, nicht um das Gericht zu verprellen, sondern um anzuzeigen, dass die Welt zusieht und das Gesetz befolgt werden sollte.”

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